Ausgezeichnet nachhaltig: Wettbewerb des Jugendamts produzierte viele kreative Projektideen

08.12.2022

Wie kann ich auch im Kleinen etwas verändern? Chancengerechtigkeit herstellen? Kinder für Nachhaltigkeit begeistern? Unter diesem Motto lobte die Präventionsfachstelle des Jugendamtes mit dem Kindermuseum mondo mio! einen Wettbewerb „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) aus. Die Gewinner-Projekte wurden nun von Jugenddezernentin Monika Nienaber-Willaredt und Teresa Grünhage-Bilitza, Geschäftsführerin des Kindermuseums mondo mio!, ausgezeichnet – darunter zwei FABIDO-Einrichtungen und die Gesamtschule Scharnhorst.

Innovative und kreative Projektideen in Form von Filmen, Fotos und Projektskizzen landeten bei der Jury. Sie stammten von Vereinen, freien und kirchlichen Trägern, Schulen, Kitas, Familienzentren und Kinderstuben aus den Dortmunder Aktionsräumen und den Quartiersnetzwerken INFamilie. Dabei stand der Netzwerkgedanke im Fokus: Die Projektideen der Bewerber*innen konnten häufig nur realisiert werden, da sie ihre Visionen gemeinsam mit Kooperationspartner*innen umsetzten.
Am 21. November wurden alle Teilnehmenden zur Preisverleihung ins Kindermuseum mondo mio! im Westfalenpark eingeladen. Nach einem Grußwort der Dezernentin für Schule, Jugend und Familie, Monika Nienaber-Willaredt, wurden die Projekte mit Schecks über 300, 500 oder 750 Euro sowie  Urkunden prämiert.
Alle eingegangenen Projektideen erhielten einen Preis:

  • FABIDO-Kita Bornstraße mit dem Projekt „Kinder als Zukunftsgestalter – BNE in der FABIDO Kita Bornstraße“,
  • Chancengleich Hörde e.V. („Hörder Umweltgruppe“),
  • Gesamtschule Scharnhorst („Fairer Umwelt-Schul-Laden“),
  • kath. Familienzentrum Forum Bartoldus in Kooperation mit der EWEDO GmbH („Hochbeete“),
  • FABIDO-Familienzentrum Uhlandstraße („Naschgarten und Insektenhotel“),
  • AWO Familienzentrum Burgholzstraße („Bienenhotel aus Baustellenabfällen“),
  • „Die Hirsche“ in Kooperation mit dem Quartiersmanagement Westerfilde/Bodelschwingh („Wildtiere in Not!“),
  • AWO Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer („Frauen-Empowerment“),
  • GrünBau gGmbH in Kooperation mit der dobeq GmbH, („Commons – wem gehört die Welt“),
  • AWO Kinderstube Phoenix („Gesund und fit mit der Kinderstube Phoenix“) und
  • Verein Halte-Stelle e.V. in Kooperation mit der AWO, Integrationsagentur („Upcycling mit Schida – Aus Abfall wird Kunstvolles und Praktisches“).

Gemeinsam verbrachten alle Gewinner*innen einen schönen Nachmittag im Kindermuseum mondo mio!, wo es zum Abschluss bei einem Museumsrundgang Gelegenheit zum Austausch und zur Weiterentwicklung einiger BNE-Ideen gab.
Die Jury bestand aus Expert*innen des Fachbereichs Schule, des Büros für internationale Beziehungen, des Kommunalen Integrationszentrums,
des Kindermuseums mondo mio!, des Vereins Chancengleich e.V., der AWO Integrationsagentur und der Präventionsfachstelle des Jugendamtes.

Dortmund ist Modellkommune für BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) und unterzeichnete Anfang 2021 als erste Stadt bundesweit eine Zielvereinbarung mit dem Kompetenzzentrum „Bildung-Nachhaltigkeit-Kommune“. Das Kompetenzzentrum ist beim Bundesministerium für Bildung und Forschung angesiedelt.
 

Redaktionshinweis: Quelle ist die Pressemitteilung der Stadt Dortmund vom 30.11.2022; Angehängt ist ein Foto von der Preisverleihung im mondo mio! mit (v.li.) Teresa Grünhage-Bilitza (Kindermuseum mondo mio!), Kinder-, Jugend- und Schuldezernentin Monika Nienaber-Willaredt, Anna Marie Wahle und Aline Thabet (CHANCENGLEICH in Europa e.V.). Foto: Stadt Dortmund, Pressekontakt: Katrin Pinetzki

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