Erster AFG Talks: „Der Krieg in der Ukraine – was macht das mit mir?“

27.06.2022

„Was passiert, wenn während der Schulzeit ein Krieg auch in Deutschland ausbricht?“

„Warum liefert die Bundesregierung Waffen an die Ukraine?“

„Werden die Geflüchteten aus der Ukraine anders behandelt als Geflüchtete aus anderen Ländern?“

Diese und viele weitere Fragen bewegten die Schüler*innen der Anne Frank Gesamtschule (AFG) während des ersten AFG Talks, der unter dem Motto „Der Krieg in der Ukraine – was macht das mit mir?“ am 09. Juni 2022 in Kooperation mit dem Programm Respekt Coaches der AWO UB Dortmund stattfand. 110 Jugendliche aus den Klassen 7 und 9 sowie der Einführungsstufe hatten an diesem Tag die Gelegenheit ihre Fragen und Anliegen an die SPD-Landtagsabgeordnete Anja Butschkau zu stellen.

Die Talkrunde wollte natürlich gut vorbereitet werden. Aus diesem Grund führte Respekt Coach Lena Ritter in die Veranstaltung ein und schaute sich gemeinsam mit den Schüler*innen an, wie es überhaupt zu dem Krieg in der Ukraine kommen konnte.

 

Danach ging es für die Jugendlichen ans Eingemachte: Sie hatten die Möglichkeit, ihre Fragen zum Krieg in der Ukraine sowie ihre aktuellen Sorgen rund um Alltag und Zukunft aufzuschreiben. Außerdem wurden Tipps zum Umgang mit belastenden Situationen gesammelt. Hierbei wurden sie tatkräftig von Lehrkräften der Anne Frank Gesamtschule unterstützt.

Tatjana Obrenovic und Estefania Ortiz vom Jugendmigrationsdienst der AWO waren ebenfalls vor Ort, um den Schüler*innen bei Fragen rund um ihre Zukunft beiseite zu stehen.

Gegen Mittag ging es dann richtig los: Die SPD-Landtagsabgeordnete Anja Butschkau wurde unter tosendem Applaus von den Jugendlichen willkommen geheißen. Der Schulleiter Bernd Bruns eröffnete den ersten AFG Talk mit einer persönlichen Geschichte zum Thema Ukraine-Krieg und begrüßte Anja Butschkau, die sich sichtlich über das große Interesse der Schüler*innen freute.

Moderiert wurde der Talk von Isabelle Spieker, ebenfalls Lehrkraft der AFG und Abteilungsleitung der Klassen 8-10. Sie nahm die Fragen der Jugendlichen empathisch entgegen und blieb auch dann cool, wenn es emotional wurde.

Die Schüler*innen zeigten sich sichtlich bewegt von dem Thema und meldeten sich zahlreich zu Wort. Anja Butschkau wich keiner Frage aus und zeigte sich teilnahmsvoll. Zum Schluss konnten die Tipps der Jugendlichen rund um die Frage „Wie sorge ich in schwierigen Zeiten gut für mich selbst?“ den Fokus auf die eigenen Stärken und Ressourcen lenken. Denn auch wenn längst nicht alle Anliegen beantwortet werden konnten, gingen die Schüler*innen gestärkt aus der Veranstaltung und behielten den Appell von Isabelle Spieker im Kopf, dass wir alle für eine gerechtere Welt einstehen müssen.

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