Achtes Dortmunder Roma-Kulturfest "Djelem Djelem" findet vom 21. bis zum 29. August statt

02.08.2021

Bild: Djelem Djelem 2017

Djelem Djelem, das achte Dortmunder Roma-Kulturfest, findet vom 21. bis zum 29. August an vielen verschiedenen Orten statt. Zum Beispiel im Depot, im Dietrich-Keuning-Haus, im Dortmunder U, in der Auslandsgesellschaft, im Orchesterzentrum NRW oder am Nordmarkt sind Veranstaltungspunkte geplant.

Das abwechslungsreiche Programm bietet Traditionen, Geschichten, Kunst und Kulturen der Roma, die durch Musik, Tanz, Film, Theater, Fortbildung und Begegnung erlebbar werden. "Djelem Djelem" ist seit vielen Jahren nicht nur eine feste Größe in Dortmund, es gibt zahlreiche Kooperationen deutschland- und europaweit. "'Djelem Djelem' ist Selbstermächtigung, Sichtbarkeit und Widerstand", beschrieb Julia Wissert, Intendantin des Schauspiel Dortmund, das Kulturfestival.

Das Fest - Programm

Los geht das Fest am 21. August im Keuningpark mit einem bunten "Balkan Familienfest". Denorecords und seine Freunde, Sefer Osmanov, Alex, Skennybeatz, Mr Sero, Balkan Brass Band und Amza Tairov bringen die spartenübergreifenden Musikkulturen von West nach Ost auf die Open-Air-Bühne des Dietrich-Keuning-Hauses. Musik live erleben, für alle.

Im Theater im Depot ist am 22. August das Jugendprojekt "Über Grenzen - Beyond Frontiers" zu bestaunen. Dabei handelt es sich um ein multimediales Performance-Projekt mit Roma und Nicht-Roma-Jugendlichen aus Dortmund und Bukarest. Was 2020 mit einer einstündigen Filmpräsentation begann, soll 2021 nun live und auf der Bühne fortgeführt werden. Jugendliche des Playhood Theatres aus dem Bukarester Vorort Ferentari und in Dortmund lebende Jugendliche begeben sich auf die Suche nach ihren Träumen. Die Ergebnisse werden ab 18:00 Uhr präsentiert.

Auch die Auslandsgesellschaft beteiligt sich am "Djelem Djelem" Fest. Am 23. August sind in der Steinstraße 48 eine Lesung und ein abschließendes Gespräch über Roma-Literatur geplant. Dabei sind die Autoren Ruždija Russo Sejdovi´c und Jovan Nikoli´c. In ihren literarischen Werken gewähren sie Einblicke in ihre Erfahrungen, ihr Leben und die Erzähltradition der Roma & Sinti.

Virtuose Jazz-improvisationen bewegen sich frei über zarte klassische Klänge, wenn am 25. August Adrian Gaspar mit dem IMPROVISION ORCHESTRA im Keuningpark aufspielt. Außerdem präsentiert Rafael Cortés Flamenco auf der Gitarre. Er gilt in Europa als einer der größten Hoffnungsträger der internationalen Flamencoszene.

Ebenfalls am 25. August gibt es einen Musikabend mit und für Jugendliche im Treffpunkt Stollenpark. Jugendliche erhalten die Möglichkeit, auf der kleinen Bühne (mit und ohne Instrumente) beliebte Songs vorzutragen bzw. ihre selbst komponierten Songs zu präsentieren.

Am 27. August bringen am Dietrich-Keuning-Haus professionelle Trainer*innen Kindern Sport näher. Die Bewegungsangebote der GrünBau gGmbH können kostenlos von Kindern genutzt werden.

Im Orchesterzentrum NRW in der Brückstraße präsentiert am 27. August Adrian Gaspar ein Klavierkonzert unter dem Titel „CORIOLANUS“.

Junge Menschen aus Barcelona, Berlin, Dortmund und Plovdiv treffen sich am 27. August und produzieren gemeinsam eine Tanztheaterperformance zum Thema „celebrate diversity!“, die ab 19 Uhr im Dietrich-Keuning-Haus zur Erstaufführung kommt.

Kinder und Jugendliche können am 28. August am Sportfest mit Streetkick-Turnier, Fußballdart und Fußballbillard, Kletterturm, Lacrosse, Parkour- und Skateangeboten mitmachen.

Das Kino im U zeigt am 28. August den Dokumentarfilm „Contemporary Past – Die Gegenwart der Vergangenheit“ (2020). Eine Gruppe junger Menschen aus Rumänien, Polen und Deutschland wird auf einer Fahrt zur Gedenkstätte Buchenwald filmisch begleitet. Anschließend besteht die Möglichkeit, an einer Diskussionsrunde: Wer zeugt für die Zeug*innen? teilzunehmen.

Das Fest findet seinen Abschluss am 29. August mit dem Frauen-Empowerment Workshop im Dietrich-Keuning-Haus und dem Film "Far From You I Grew", der in Originalton mit Untertiteln im Kino im U, Leonie-Reygers-Terrasse, gezeigt wird.

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos.

Veranstaltenden behalten sich den Gebrauch des Hausrechts vor

Die Veranstaltenden behalten sich vor, bei allen Veranstaltungen von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationale, antisemitische, antiziganistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Programm-Flyer

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