Soccer-Billard: Eine Kugel zum Schießen und eine Anlage zum Transportieren

22.07.2020

Mit Ballgefühl und Konzentration gehen demnächst die Spieler*innen aufs Feld, um beim Soccer-Billard am Blücherbunker die Kugeln zu versenken. Die Funktion des Queues übernimmt hier der Fuß, ansonsten gelten die Regeln des Billards. Geld für die mobile Anlage erhielt die Offene Kinder- und Jugendarbeit der AWO von der Sparkasse Dortmund. Von den spendierten 800,- Euro kaufte Tobias Petschke, der zuständige Mann für den AWO-Jugendtreff Hafen, Bierzeltgarnituren, deren Bänke als Bande dienen, sowie die Bälle, die als Billardkugeln rollen und auch genauso aussehen, nur größer sind und das Gewicht eines Handballs haben.

In den vergangenen Tagen haben die Jugendlichen, die den Treff in den Sommerferien vor der Pause besuchten, kräftig gewerkelt, alte Bänke abgeschliffen und angestrichen. So bleibt ein Teil der neu gekauften für den ursprünglichen Zweck erhalten. Das Spielen läuft noch nicht ganz so reibungslos, da die Wiese einen holprigen Untergrund bietet. Aber auch da haben Petschke und die Jugendlichen schon Ideen, wie das zu ändern ist.

„Das Tolle an der Anlage ist: Mit ein paar Handgriffen ist sie ab- und aufgebaut und man kann sie gut in einem Kombi zu Veranstaltungen mitnehmen“, sagt Tobias Petschke. Der Jugendtreff macht jetzt seine Sommerpause und öffnet wieder am 11. August, in der Woche, in der die Schule wieder beginnt. Dann geht es gleich weiter mit viel Musik. Eine mobile DJ-Anlage, ebenfalls mit Geld von Sparkasse angeschafft – dieses Mal waren es 1.200,- Euro - kann überall aufgebaut werden. Auch im Grünen. Darum soll sich eines der neuen Projekte drehen. So ist geplant, schicke Holzsessel für den noch anzulegenden Garten zu schreinern.

Auf den Fotos von links: Thomas Bogott, der Streetworker im Team; Tobias Petschke, Leiter des Jugendtreffs Hafen, und Louis Ogunrinde, regelmäßiger Besucher des Treff und häufig ehrenamtlicher Helfer.

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