Schrittweise Öffnung der Begegnungsstätten ab dem 01.07.2020

25.06.2020

Die Begegnungsstätten in Dortmund stehen vor der schrittweisen Öffnung ab dem 01.07.2020: Das zumindest ist das Signal der Stadt und die Ehren- und Hauptamtlichen der AWO-Begegnungsstätten bereiten sich vor.

Wie in vielen Lebensbereichen Lockerungen eingesetzt haben, soll dies jetzt auch für alle städtischen und verbandlichen Begegnungsstätten geschehen. Das stellt die AWO als Träger von 44 Treffs und Begegnungsstätten vor Herausforderungen, bei der besonders von den vielen Ehrenamtlichen verantwortungsvolles Handeln gefragt ist: Auf der einen Seite sehen und hören sie täglich, wie sehr die bisherigen Besucher*innen unter der Einsamkeit, der „sozialen Distanz“ leiden, die durch die zeitweise Schließung entstanden ist. Je länger das Abstandhalten dauert, desto größer werden der Druck und die Sehnsucht danach, endlich wieder mit anderen Menschen in den Begegnungsstätten zusammenzukommen: endlich wieder ein Gesicht gegenüber, zwar mit notwendigem Abstand, aber ohne Maske – etwas „Normalität“, etwas menschliche Nähe.

Auf der anderen Seite ist das Risiko einer Infektion weiter da und alle Verantwortlichen sehen die Zahlen nicht ohne Besorgnis – vor allem vor dem Hintergrund, dass Helfer*innen wie Besucher*innen im Falle einer Ansteckung eher mit einem schlimmeren Krankheitsverlauf rechnen müssen. Denn: Risikofaktoren wie Vorerkrankungen spielen eine Rolle und treten mit zunehmendem Alter häufiger auf.

Die Sicherheit der Besucher*innen und Mitglieder steht für die AWO an erster Stelle und sie will alles dafür tun, die Risiken einer Ansteckung zu minimieren. In diesem Spannungsfeld muss mit Bedacht und verantwortungsvoll gehandelt werden. Die AWO Dortmund hat ihre Hausaufgaben gemacht und bereits Anfang Mai begonnen, passende Schutzkonzepte zu entwickeln. Mit dem Ziel, in einem mit der Stadt Dortmund und den anderen Trägern abgestimmten Verfahren wieder an den Start zu gehen, wurden bei einem gemeinsamen Treffen aller Akteure Eckpunkte festgelegt. Die AWO hat das von der Stadt vorgelegte Konzept weitestgehend übernommen, aber an die realen Gegebenheiten in den AWO-Begegnungsstätten angepasst. Laut Prüfung durch die Behörde wurden alle notwendigen Maßgaben aufgeführt und dem Handlungskonzept der AWO vom Gesundheitsamt gestern zustimmt. Einer Öffnung unter dem vorgegebenen Schutzkonzept steht demnach nichts mehr im Wege.

Die AWO-Vorsitzende Anja Butschkau zeigte sich erfreut über die rasche Zustimmung. Bereits am Dienstag hatte sie es sich nicht nehmen lassen, mit den aktiven Ehrenamtlichen in der Begegnungsstätte Bittermark alle Hygienemaßnahmen ausführlich zu besprechen. Vor Ort informierte sie sich, wie die Schutzkonzepte umgesetzt werden sollen. „Eine Herausforderung, die nicht nur ein Zentimetermaß, sondern vor allem Augenmaß und verantwortungsvolles Handeln erfordert!“

Foto AWO: AWO-Vorsitzenden Anja Butschkau, und die Ehrenamtlichen des Ortsvereins Bittermark

 

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