„Zeit zum Reden“ – Das AWO-Begegnungstelefon

19.03.2020

Nach der notwendig gewordenen Schließung unserer 44 AWO-Begegnungsstätten und Treffs startet die AWO Dortmund ab Freitag, den 20. März, das Projekt „Zeit zum Reden!“, über das alle 5.500 Mitglieder persönlich per Postkarte informiert werden. Ziel ist es, durch regelmäßige Telefonate ein- bis zweimal wöchentlich der wachsenden Einsamkeit, Unsicherheit und Langeweile mit aufmunternden Gesprächen zu begegnen. Es geht dabei einfach um nette Unterhaltung und ein offenes Ohr für Sorgen gerade in Corona-Zeiten.

 

Bei dem Erstanruf von Menschen, die dieses Angebotes nutzen wollen, werden über eine zentrale Rufnummer verschiedene Gesprächspartner*innen an den Hörer gehen, haupt- und ehrenamtliche Kräfte. Diese nehmen den Wunsch nach weiteren Telefonaten auf und vermitteln die Anrufenden im zweiten Schritt an Ehrenamtliche aus AWO-Ortsvereinen, die sich spontan für dieses besondere Engagement gemeldet haben. Auch werben wir mit der Postkartenaktion weitere Interessierte für das Projekt aus den Reihen der Mitglieder. Im dritten Schritt rufen dann die Ehrenamtlichen regelmäßig zu verabredeten Zeiten bei den Interessierten an.

 

In den meisten AWO-Ortsvereinen und Begegnungsstätten haben die jeweiligen Vorstände und Leitungen mit den regelmäßigen Besucher*innen der Treffs zwar bereits gut funktionierende Telefonketten organisiert. Doch dies gilt meist eher für Stammgäste und kleinere Gruppen. Vor allem für alle Frauen und Männer, die Begegnungsangebote schlecht nutzen konnten, und alle, die jetzt viel weniger Kontakt und Austausch haben, soll das Begegnungstelefon sein. Der Wegfall des Begegnungsstättenangebots mit all der Geselligkeit und dem Plaudern in netter Gesellschaft soll dadurch etwas aufgefangen werden. „Wir möchten mit unseren Mitgliedern gerade auch in Krisenzeiten in enger Verbindung bleiben“, so die AWO-Vorsitzende Anja Butschkau.

 

Dieses kostenlose Angebot können Interessierte ein- bis zweimal die Woche nutzen, um über sich und die Welt zu reden und sich regelmäßig ungefährdet mit jemandem auszutauschen. Nach dem Erstanruf wird im Folgetelefonat individuell verabredet, wann und wie oft die wöchentlichen Gespräche sein sollen. Und selbstverständlich muss auch die „Chemie“ passen.

Unsere Vorsitzende Anja Butschkau kann sich gut vorstellen, dieses Angebot auch auf Nicht-Mitglieder auszuweiten.

 

Bei Rückfragen stehen wir selbstverständlich gern auch zur Verfügung unter T 0231.9934-555 oder unter info@awo-dortmund.de!

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