AWO Vorsitzende Anja Butschkau zum NRW-Maßnahmenpaket

16.03.2020

Das NRW Maßnahmenpaket greift auch bei der AWO Dortmund. Die Zeit scheint still zu stehen. Ein Virus verbreitet sich in Deutschland, in NRW und auch bei uns in Dortmund. Kein Grund, in Panik zu verfallen, aber Grund genug um zu Handeln.

Und das haben wir getan: Nicht leichten Herzens, sondern verantwortungsvoll und immer im Interesse der/des Einzelnen. Für unser Handeln sind die Empfehlungen und Vorgaben des Robert-Koch-Institutes, der Gesundheitsminister des Bundes und des Landes und der örtlich zuständigen Behörden maßgebend.

Wir müssen alles dafür tun, dass sich die Verbreitung des Corona-Viruas verlangsamt. Dies auch um Zeit zu gewinnen, um Medikamente und eventuell Impfstoffe produzieren zu können und entsprechende Vorkehrungen zu treffen, damit das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in NRW nicht zum Erliegen kommt und die Arbeitsfähigkeit wichtiger Bereiche gesichert ist.

Die Liste der Vorkehrungen ist lang und wir sind gerade dabei sie abzuarbeiten.

So hat die Landesregierung beschlossen, dass ab heute landesweit Schulen und Kitas bis zum Ende der Osterferien geschlossen werden müssen. Damit wichtige Arbeitsbereiche nicht zum Erliegen kommen, müssen für Kinder, deren Eltern in bestimmten Berufsgruppen arbeiten ( z.B. der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, aber auch der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr ( Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz) etc., Notbetreuungen angeboten werden.

Auch für andere Dienste und Einrichtungen unseres Verbandes hat Corona weitreichende Konsequenzen. So haben wir die Besuchszeiten in unseren Wohnstätten für Menschen mit Behinderungen und in unserem Seniorenzentrum massiv eingeschränkt. Zurzeit sind wir dabei ein ehrenamtliches Hilfenetz für hochaltrige Senior*innen in den einzelnen Quartieren zu entwickeln, um niemanden unversorgt zu lassen.

Die AWO war immer da, wenn die Not am größten war. Dafür möchte ich mich bei allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen ganz herzlich bedanken. Und damit das auch in Zukunft so bleibt, brauchen wir Euch und Eure Solidarität.

Nur gemeinsam geht`s - davon bin ich überzeugt! Bleibt gesund-Freundschaft!

Ihre Anja Butschkau

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