Es schlägt 12!

04.06.2018

Armut und Ausgrenzung in Dortmund und Europa
Besuch in Dortmund am 29.05.2018: Das EMIN-Team ist im Sommer 2018 mit einem Bus in allen EU-Ländern unterwegs. EMIN, das Europäische Netzwerk für Mindestsicherung, wurde gegründet mit dem Ziel, das Thema Armut auf die politische Agenda zu setzen, eine Strategie zur Armutsbekämpfung zu entwickeln und Mindeststandards zu verankern. Auch Kirchen, Sozial- und Wohlfahrtsverbände gehören zum Europäischen Armutsnetzwerk, welches EMIN gegründet hat.

Das Dortmunder Netzwerk „arm in Arm“ nutzte den Besuch des EMIN-Busses an der Reinoldi-Kirche, um Armut in Dortmund zu thematisieren. Eingeladen waren Menschen, die Armut erfahren haben und Politiker*innen, sowie Expert*innen, um miteinander ins Gespräch zu kommen: Wie können wir Armut bekämpfen? Wie können Mindest-Standards in Europa, in Dortmund aussehen? Wer kann den Anstoß geben und wer muss sie setzen?

Nach einem Flashmob „Es schlägt  12!“ mit lautem Klingel aus unzähligen Weckern gab es Wissenswertes zum Thema Armut: Interessante Interviewpartner*innen wie Birgit Zörner, Sozialdezernentin, und Gisela Tripp von der Arbeitslosenberatungsstelle boten neben Stellwänden und Ausstellungen (Altersarmut: DGB,  Kinderarmut: Frauenzentrum, Kinderschutzbund, Sozialticket: Initiative Sozialticket, Wohnungslosigkeit: BODO/Gast-Haus, Arbeitslosigkeit:  ALZ der AWO) Daneben wurden von der AWO UB Dortmund mit einer Suppenküche alle Besucher*innen, alle Bürger*innen mit einer leckeren Linsensuppe versorgt.

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