Die Ansteckungsgefahr verringern - den Menschen die notwendige Unterstützung geben
Wie das Maßnahmenpaket der Landesregierung bei der AWO Dortmund umgesetzt wird

Stand 06.05.2020

Informationen zum Umgang mit Corona in unseren Seniorenzentren

Liebe Angehörige,
sehr geehrte Damen und Herren,

am 05.05.2020 hat das Gesundheitsministerium Lockerungen der Besuchsregelungen in den vollstationären Pflegeeinrichtungen bekanntgegeben. Die AWO steht hinter diesem Schritt der Landesregierung, denn wir haben in den letzten Wochen Tag für Tag erlebt, wie sehr sich die Bewohnerinnen und Bewohner einen Angehörigenbesuch wünschen. Wir können erste Schritte der Lockerung nun auch verantwortungsvoll gehen, denn aktuell sind bezirksweit „nur“ 12 von insgesamt mehr als 6.000 Bewohnern und Bewohnerinnen in unseren 57 AWO-Seniorenzentren mit dem Coronavirus infiziert. In der Seniorenwohnstätte des AWO Unterbezirk Dortmund in Eving gab es glücklicherweise bisher keinen Infektionsfall. Natürlich ist jeder einzelne Fall ein Fall zu viel, aber insgesamt machen diese Zahlen deutlich, dass durch ihr Verständnis als Angehörige und durch die hervorragende, professionelle Arbeit unserer Mitarbeitenden viel Sicherheit für alle geschaffen wurde.

Ab Sonntag, 10. Mai, gelten nun folgende Besuchsregelungen, die sich an den Vorgaben der Landesregierung orientieren: Jede/r Bewohner*in kann täglich von maximal einer Person besucht werden. Die Treffen werden in den AWO-Einrichtungen bezirksweit voraussichtlich maximal 30 Minuten dauern, da die vom Ministerium genannte Maximaldauer von zwei Stunden vor Ort nicht immer umsetzbar ist. Alle Besucher*innen sind verpflichtet, sich vorher anzumelden und werden namentlich registriert. Zur Einhaltung des nach wie vor bestehenden "Betretungsverbotes" und um die Menschen in den Einrichtungen weiterhin vor einer Infektion zu schützen, finden die Besuche in besonderen Räumlichkeiten außerhalb des Seniorenzentrums statt.

In Eving finden die Besuche in der "Süggelhütte" statt, wobei eine Abtrennung für Sicherheit von Bewohner*innen und Gästen sorgt. Zudem steht Desinfektionsmittel bereit, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren. Besucher*innen müssen eine eigene Maske mitbringen und dürfen ihre Angehörigen natürlich nicht besuchen, wenn sie grippeähnliche Symptome haben oder sogar mit dem Coronavirus infiziert sind.

Wir rechnen damit, dass es zum Muttertag am kommenden Sonntag viele Besuchswünsche gibt. Deshalb kann es sein, dass die einzelnen Seniorenzentren von den Regelungen abweichen müssen. Die AWO appelliert deshalb an Sie, liebe Angehörige, ihren Besuch eventuell nach dem Muttertag zu planen, damit sich nicht zu viele Besucher*innen auf einmal anmelden.

In der Einrichtung in Eving müssen Besuchswünsche unter der Rufnummer 0231.985120-0 angemeldet werden.

Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen nun zum ersten Mal wieder etwas positivere Neuigkeiten mitteilen können. Lassen Sie uns gemeinsam mit diesen ersten Lockerungen sehr verantwortungsbewusst umgehen, damit wir die positive Entwicklung nicht gefährden!

Stand 30.03.2020

AWO sucht Ehrenamtliche zum Nähen von Behelf-Mund-Nase-Masken – Material wird gestellt

Die AWO Dortmund sucht dringend ehrenamtliche Näher*innen, um Behelfsmasken herzustellen, die die Beschäftigten in den Seniorenzentren, der ambulanten Pflege und in den Notgruppen der Kindertageseinrichten und Tagespflege nutzen wollen. Zur Verfügung gestellt wird das Material wie der bereits zugeschnittenen Stoff, das Garn, den Draht, das Gummiband und die Nähanleitung. Nach Anruf bei der AWO Dortmund unter T 0231.9934-555 kann es ab 01.04.2020 im Paket in der Klosterstraße 8-10 abgeholt werden.

AWO-Geschäftsführer Andreas Gora ist die Produktion von Behelfsmasken ein großen Anliegen: „Wir schützen die Menschen, die uns in den Einrichtungen anvertraut wurden. Zudem schützen die Maskenträger*innen sich selbst, weil eine Maske signalisiert: Abstand halten.“ Auch fasse man sich selbst kaum noch ins Gesicht, wenn man eine Maske trage. Auf dem Markt seien keine Masken zu bekommen und falls doch, nur zu Mondpreisen.

In der Näherei der AWO-Werkstätten an der Lindenhorster Straße waren am Montagmorgen bereits die ersten 200 Behelfsmasken verpackt, doch da der Personalstamm arg reduziert werden musste – für die Behindertenwerkstätten gilt ein Betretungsverbot für die Mitarbeiter*innen mit Handicap – , sitzen an den Maschinen nun die Betreuer*innen aus anderen Werkstattbereichen – und das sind zu wenige. 

Dr. Klaus Hermansen, Leiter der AWO-Eingliederungshilfe, steht in Kontakt mit den anderen Dortmunder Einrichtungen. „Wir wünschen uns, dass das Land das Betretungsverbot für die Behindertenwerkstätten noch einmal prüft und lockert“, sagt er. Dann könnten an der Lindenhorster Straße und den Werkstätten anderer Einrichtungen alle Nähmaschinen besetzt werden und die Behelfsmasken, nachdem der Eigenbedarf gedeckt sei, auch auf den Markt gehen. Ein entsprechender Brief soll in Kürze an das Ministerium für Arbeit und Soziales in Düsseldorf verfasst werden.

Doch bis dort eine Entscheidung getroffen sein wird, hofft die AWO auf Unterstützung von Hobby-Näher*innen.

Stand 24.03.2020

Behelf-Mund-Nasen-Schutz selbst nähen -Die AWO Dortmund zeigt, wie´s geht!

Wie kann man sich gegenseitig in Zeiten von Corona besser schützen?
Leistet euren eigenen Beitrag, denn selbsthergestellte Stoffmasken können helfen:

  1. Ich reduziere die Gefährdung für mein Gegenüber.
  2. Ich setze ein optisches Signal für Abstand.
  3. Masken hemmen den eigenen Impuls, sich ins Gesicht zu fassen.
  4. Medizinische Masken bleiben für medizinisches Personal reserviert

Im Film erklärt die Näherei der AWO in Dortmund, wie man einen Behelf-Mund-Nasen-Schutz für sich selber näht - und Geschäftsführer Andreas Gora, warum dies eine wirklich gute Idee ist.

In der Nähanleitung wird Schritt für Schritt der Weg vom Stück Stoff zum fertigen Behelf-Mund-Nase-Schutz erklärt. Es eignen sich kochfeste Stoffe (95 Grad) wie Betttücher, Geschirrtücher und T-Shirts. (Im einfachen Test den Stoff doppelt legen, vor den Mund halten und hindurch atmen. Wenn das gut funktioniert, ist der Stoff geeignet.)

Achtung: Der BMNS kann die Verteilung von Tröpfchen in die Umgebung und auf Personen verringern; er entspricht aber nicht dem genormten Mund-Nase-Schutz und dient lediglich als Hilfsmittel!

Stand: Sonntag, 22.03.2020

Hier der momentane Stand zu den Auswirkungen durch die Coronakrise in den einzelnen Arbeitsbereichen der AWO Dortmund:

Bildung und Arbeit:

Seit Erlass der Landesregierung zur Minimierung der Kontaktdichte und Schließung von öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen werden Teilnehmende zwar nicht mehr direkt betreut. Die Mitarbeitenden stehen für telefonische Beratung und Krisenfälle aber weiterhin zur Verfügung.

Eingliederungshilfe:

Die Werkstätten sind seit Mittwoch, 18.03.2020, auf Weisung des Landes NRW wegen der Corona-Gefahr für die behinderten Mitarbeiter*innen geschlossen worden. Ausgenommen sind solche Mitarbeiter*innen mit intensiven Betreuungsaufwand, die anderweitig nicht angemessen betreut werden können. Von den Produktionsstätten müssen die Wäscherei und der Schultenhof weiter bewirtschaftet werden. Dies erfolgt nun durch nicht behinderte Mitarbeitende.

Für das Betreute Wohnen und die Wohnhäuser für behinderte Menschen hat sich die Arbeit auch durch die Schließung der Werkstätten verdichtet. Gerade Menschen mit psycho-sozialen Einschränkungen sind weiter auf intensive Unterstützung angewiesen. Mitarbeitende der Werkstatt springen hier mit ein.

Kinder, Jugend und Familie:

Kitas und Offene Ganztagsbetreuung sind für den Normalbetrieb geschlossen, halten aber zur Notfallbetreuung für Kinder von Schlüsselpersonen das Angebot offen. Im wöchentlichen Wechsel arbeiten die Teams vor Ort und von zu Hause aus. So wird die Kontaktdichte minimiert und im tatsächlichen Coronafall kann für Vertretung gesorgt werden.

Die Beratungsangebote stehen für telefonische Beratung und für Krisenfälle weiter zur Verfügung.

Die Jugendwohngruppen halten ihr Angebot natürlich weiterhin vor. Bei der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sind die Präsenzangebote fast vollkommen eingestellt. Die ambulant erzieherischen Hilfen halten den Kontakt mit den zu betreuenden Familien stärker telefonisch. Bei allen Fällen, in denen es um Kindeswohlgefährdung geht, müssen sie aber auch weiterhin die Familien aufsuchen.

Senior*innen:

Seit Freitag, den 20.03.2020 ist die Seniorenwohnstätte komplett für Besuche von außen geschlossen. Für die Bewohner*innen ist dies sicher schwer. Für die hochgefährdete Gruppe der Älteren ist die Vermeidung eines Coronafall aber  lebensrettend. Die Tagespflegen sind seit Mittwoch, 18.03.2020, geschlossen, bzw. nur noch für Betreute, deren Angehörige zu den Schlüsselpersonen zählen oder die nicht anders angemessen versorgt werden können. Die ambulante Pflege muss natürlich weiter im Einsatz bleiben.

 

Stand: Donnerstag, 19.03.2020

„Zeit zum Reden“ – Das AWO-Begegnungstelefon

Nach der notwendig gewordenen Schließung unserer 44 AWO-Begegnungsstätten und Treffs startet die AWO Dortmund ab Freitag, den 20. März, das Projekt „Zeit zum Reden!“, über das alle 5.500 Mitglieder persönlich per Postkarte informiert werden. Ziel ist es, durch regelmäßige Telefonate ein- bis zweimal wöchentlich der wachsenden Einsamkeit, Unsicherheit und Langeweile mit aufmunternden Gesprächen zu begegnen. Es geht dabei einfach um nette Unterhaltung und ein offenes Ohr für Sorgen gerade in Corona-Zeiten.

Bei dem Erstanruf von Menschen, die dieses Angebotes nutzen wollen, werden über eine zentrale Rufnummer verschiedene Gesprächspartner*innen an den Hörer gehen, haupt- und ehrenamtliche Kräfte. Diese nehmen den Wunsch nach weiteren Telefonaten auf und vermitteln die Anrufenden im zweiten Schritt an Ehrenamtliche aus AWO-Ortsvereinen, die sich spontan für dieses besondere Engagement gemeldet haben. Auch werben wir mit der Postkartenaktion weitere Interessierte für das Projekt aus den Reihen der Mitglieder. Im dritten Schritt rufen dann die Ehrenamtlichen regelmäßig zu verabredeten Zeiten bei den Interessierten an.

In den meisten AWO-Ortsvereinen und Begegnungsstätten haben die jeweiligen Vorstände und Leitungen mit den regelmäßigen Besucher*innen der Treffs zwar bereits gut funktionierende Telefonketten organisiert. Doch dies gilt meist eher für Stammgäste und kleinere Gruppen. Vor allem für alle Frauen und Männer, die Begegnungsangebote schlecht nutzen konnten, und alle, die jetzt viel weniger Kontakt und Austausch haben, soll das Begegnungstelefon sein. Der Wegfall des Begegnungsstättenangebots mit all der Geselligkeit und dem Plaudern in netter Gesellschaft soll dadurch etwas aufgefangen werden. „Wir möchten mit unseren Mitgliedern gerade auch in Krisenzeiten in enger Verbindung bleiben“, so die AWO-Vorsitzende Anja Butschkau.

Dieses kostenlose Angebot können Interessierte ein- bis zweimal die Woche nutzen, um über sich und die Welt zu reden und sich regelmäßig ungefährdet mit jemandem auszutauschen. Nach dem Erstanruf wird im Folgetelefonat individuell verabredet, wann und wie oft die wöchentlichen Gespräche sein sollen. Und selbstverständlich muss auch die „Chemie“ passen.

Unsere Vorsitzende Anja Butschkau kann sich gut vorstellen, dieses Angebot auch auf Nicht-Mitglieder auszuweiten.

Bei Rückfragen stehen wir selbstverständlich gern auch zur Verfügung unter T 0231.9934-555 oder unter info@awo-dortmund.de!

 

AWO-Tagespflegen bis auf eine Notgruppe im EKH bis 19.04.2020 geschlossen

Seit heute sind auf Weisung der Landesregierung auch die Tagespflegen geschlossen, um die Verbreitung des Corona-Virus‘ einzudämmen und zu verlangsamen sowie besonders gefährdete Menschen vor einer Ansteckung zu schützen.

Im Eugen-Krautscheid-Haus bietet die AWO eine Notfallbetreuung für Senior*innen in der Tagespflege an, die von Angehörigen nicht betreut werden können, weil sie Mitarbeitende aus „Einrichtungen sind, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ u.a. dienen. Hier können noch Senior*innen aufgenommen werden, deren Angehörige dieser Gruppe angehören und deshalb keine Betreuung gewährleisten können.
Melden Sie sich im Bedarfsfall unter T. 0231.395 72 15 im Eugen-Ktautscheid-Haus.

 

Corona-Virus: Derzeit kein Zutritt für die Kolleg*innen mit Behinderung

Die Regierung versucht, die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Daher werden viele Bereiche der Bildung und der sozialen Arbeit geschlossen.

Es gibt seit dem 17. März einen Erlass für die Werkstätten der Menschen mit Behinderung: Demnach sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung bis einschließlich Sonntag, dem 19. April die Werkstätten nicht mehr betreten. Es gibt nur wenige Ausnahmefälle.

Die Werkstatt als Produktionsbetrieb ist aber weiterhin geöffnet. Wir werden in vielen Abteilungen jedoch wegen des Personalmangels die Produktion einstellen oder zumindest herunterfahren. Selbstverständlich werden die Tiere der Werkstatt (Reiterhof, Schultenhof), die Pflanzen (Gewächshäuser) weiterhin versorgt. Zudem versuchen wir, die vielen Seniorenzentren trotz dieser Maßnahmen weiter zu beliefern. Wir möchten verhindern, dass die Bewohner*innen in den Pflegeeinrichtungen keine Bettwäsche mehr haben.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstatt sowie der Werkstattrat, der Betriebsrat und natürlich Betriebsleitung und Geschäftsführen tun ihr Mögliches, um die Weiterverbreitung der Viren zu verlangsamen und trotzdem die allerwichtigsten Produktionen aufrecht zu erhalten.

Grundsätzliche Fragen zur Arbeit der Werkstatt in der Corona-Krise können gerne an die Betriebsleitung gestellt werden. Ich bin unter der Email-Adresse k.hermansen@awo-werkstaetten.de oder unter der Rufnummer 0231/847521 zu erreichen.

 

Stand: Montag, 16. März 2020

Um die Verbreitung des Corona-Virus‘ einzudämmen und zu verlangsamen sowie besonders gefährdete Menschen vor einer Ansteckung zu schützen, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen verschiedene Entscheidungen getroffen. So wurde unter anderem angeordnet, Kindertagesstätten, Kindertagespflegestellen und Schulen zu schließen. Die AWO Dortmund setzt in Absprache mit der Stadt Dortmund diese Anordnungen um.

Die Leitlinie für die Entscheidungen der Landesregierung war es, die Anzahl sozialer Kontakte in den kommenden Wochen zu reduzieren, um so die dynamische Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Expert*innen rechnen damit, dass sich in den nächsten ein bis zwei Jahren rund 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung mit dem Corona-Virus infizieren, und zwar in Wellen. Wichtigstes Ziel ist es, die Verbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen und Zeit zu gewinnen, um Medikamente und Impfstoffe produzieren zu können und entsprechende Vorkehrungen zu treffen, damit das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Nordrhein-Westfalen nicht zum Erliegen kommt und die Arbeitsfähigkeit kritischer Infrastrukturen gesichert bleibt. Die AWO Dortmund steht dabei gemeinsam mit anderen sozialen Trägern vor der besonderen Herausforderung, dass viele Menschen auch weiter auf eine Unterstützung angewiesen sind, die vor allem im direkten sozialen Kontakt erbracht wird.

 

Schließung der Kitas und der Offenen Ganztagsbetreuung ab dem 16. März 2020

Eindeutig ist der Erlass der Landesregierung in Bezug auf die Kita- und Schulschließungen. So ziehen jetzt die Grund- und weiterführenden Schulen den Beginn der Osterferien vor; beginnend am Montag, 16. März. In Dortmund wird an den Schulen mit einer Offenen Ganztagsbetreuung der AWO bis einschließlich Dienstag noch eine Betreuung angeboten, sodass Eltern bis dahin eine Betreuung ihrer Kinder organisieren können. Ob es ab Mittwoch weitere, eingeschränkte Notbetreuungen geben wird, steht zurzeit noch nicht fest.

Alle Kitas dürfen landesweit ab Montag bis zum Ende der Osterferien nicht mehr betreten werden. Allerdings sind weiter Betreuungsmöglichkeiten für Kinder von Eltern aus bestimmten Berufsgruppen vorzuhalten, dazu zählen Mitarbeitende aus „Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung“ u.a. dienen. Wie die Notbetreuungen organisiert werden, teilen die Kommunen noch mit. Die Mitarbeiter*innen sind in den AWO-Kitas vor Ort, um den Übergang in die Notbetreuungen für Kinder von Eltern aus den genannten Berufsgruppen zu organisieren. Wichtig zu beachten ist allerdings, dass beide Elternteile in den Berufsgruppen arbeiten oder alleinerziehende Elternteile in den genannten Berufsgruppen tätig sind, damit dem Kind/den Kindern ein Betreuungsplatz zusteht.

 

Notwendige Beratungen werden stattfinden

Beratungen in den unterschiedlichen Beratungsdiensten der AWO werden nach Möglichkeit telefonisch oder digital durchgeführt. Sollte eine persönliche Beratung zum Beispiel während einer Schwangerschaft oder in existentieller Notlage unerlässlich sein, findet die Beratung nach vorheriger Terminabsprache statt. Mitarbeitende und Ratsuchende beachten hierbei die präventiven Verhaltensregeln wie Abstand halten und Hände waschen.

Zugang zu stationären Angeboten wird beschränkt

In der AWO-Seniorenwohnstätte und in den Wohnhäusern für behinderte Menschen, in denen besonders schutzbedürftige Personen leben, wird die Besuchsregelung stark eingeschränkt, und zwar wird die Besuchszeit täglich auf eine Stunde beschränkt. In dieser Zeit kann jeweils eine Person eine*n Bewohner*in besuchen. Die an sich schon sehr guten Hygienemaßnamen werden weiter intensiviert. Alle Personen, die das Haus betreten, sind aufgefordert, die Möglichkeit der Desinfektion zu nutzen. Zutritt bekommen außerdem lediglich die Mitarbeiter*innen, externes Therapie- und Pflegepersonal für notwendige Anwendungen sowie Handwerker*innen oder Lieferanten, die für den Betriebsablauf unbedingt notwendig sind. Die AWO bittet darum, auf Besuche weitestgehend zu verzichten.

 

Mitglieder treffen sich vorerst nicht

In allen Dortmunder AWO-Begegnungsstätten und -Treffs werden die fast überall ehrenamtlich organisierten Angebote bis Ostern eingestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt muss die Situation immer wieder überprüft werden und ist gegebenenfalls neu zu bewerten.

Auch die Türen der Begegnungsstätte des hauptamtlich geführten Eugen-Krautscheid-Hauses sind ab Montag geschlossen, die Gruppenangebote und -aktivitäten werden abgesagt. Es geht vorrangig darum, die Infektionsketten zu unterbrechen – alles mit dem Ziel, die Anzahl der Neuerkrankungen klein zu halten und die Ausbreitung so zu verlangsamen. Gerade Ältere und Hochaltrige sind nach allen ärztlichen Informationen von der Viruserkrankung besonders betroffen und sollen durch diese Regelung geschützt werden. „Bei den ehrenamtlichen Begegnungsstättenleiter*innen sind wir mit dieser Maßnahme auf viel Einsicht und Verantwortungsgefühl getroffen“, so die Verantwortlichen bei der AWO.

Die teilstationären Angebote im Eugen-Krautscheid-Haus (EKH), die Tagespflegeangebote, werden für die notwendige Betreuung demenziell erkrankter Menschen sorgen und bleiben bis auf Weiteres geöffnet. Sofern neue Entwicklungen auftreten, wird die AWO Dortmund auf ihrer Website und über die Sozialen Medien darüber informieren.

Das Land NRW hat außerdem ein Info-Schreiben für Erzieher*innen und Eltern herausgegeben.

Die Stadt Dortmund hat auf ihrer Homepage eine Liste mit den häufigsten Fragen zusammengestellt.